Gelnägel

Spröde und brüchige Fingernägel sind für viele Frauen und Männer schon der Normalzustand. Ob scharfe Putzmittel, chemische Stoffe am Arbeitsplatz, Stress und falsche Ernährung. Die Gründe für Nagelbruch sind unendlich. Gut zu wissen, dass man diesem Problem nicht hilflos ausgeliefert ist. Gelnägel können bei diesem kleinen Schönheitsfehler Abhilfe schaffen.

Das Aufbringen der Gelnägel

Zu allererst muss der eigene Nagel etwas aufgeraut werden. Dies wird mit einer professionellen Nagelfeile, die eine leichte Schmirgeloberfläche besitzt, erzielt. Um den Nagel nun optisch zu verlängern, wird ein Tipp auf die Nägel geklebt, der über den eigenen Nagel herausragt. Danach wird erst das Gel aufgetragen, das der Modellage und Stabilität dient.

Bestandteile der Gelnägel

Das Nagelgel besteht aus UV aktivem Acrylstoff, der unter UV-Licht schnell härtet und dem Nagel Festigkeit schenkt. Wenn Sie möchten, können Sie sich vor der Aushärtungsphase den Nagel noch mit Schmucksteinen oder Lacken verzieren lassen. Für dieses Naildesign oder auch Nailart genannt, können Sie sich in die Hände von Profis begeben, oder es mit einem Home-Set einmal selbst ausprobieren. Mit einer Freundin macht es besonders viel Spaß, der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Entfernen der Gelnägel

Die Acrylnägel können ganz einfach mit acetonhaltigem Nagellackentferner abgelöst oder mit einer Feile abgeschliffen werden. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, damit der eigene Fingernagel nicht leidet.
Nach dem Entfernen der Gelnägel kann der eigene Nagel weich und dünn sein und leicht brechen oder einreißen. Dies kann daran liegen, dass das Keratin des Naturnagels zu wenig Luft bekommen hat und nicht aushärten konnte. In diesem Fall sollten Sie für 2-4 Monate auf die Neumodellage verzichten, damit sich das Keratin neu aufbauen kann.

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